Nicht viele Worte

JA.

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Der Mai braucht nicht viele Worte.

  • Riechen – Was riechst Du?
  • Schmecken – Was schmeckst Du?
  • Betrachten – Was siehst Du?
  • Fühlen – Was fühlst Du?

Der Mai will ganz und gar wahrgenommen und gelebt werden.

Gönne Dir etwas Zeit für Dich in der Natur, Gönne Dir Zeit für für Liebe, Freude und Fantasie. Finde Lust daran Deine  Bedürfnisse und Wünsche voll und ganz auszuleben.

Das öffnet Dein Herz – das ist ganz und gar leben.

Kraft entwickeln

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Während sich das zarte Grün und die jungen Knospen entfalten, werden sie umhüllt von Nachtfrost und immer wieder aufkommenden Kälteschauern. Aber die Kraft des Neuanfang lässt sich nicht stören. Sonnenlicht, Schönheit und Lebendigkeit tanzen mit dem Regen, dem Wind, dem Frost und der Kälte. Es ist ein wirbeliger Tanz mit ständig schwankenden Temperaturen. Der Tanz mit dem rauen Wetter macht die Pflanzen stark und in Ihrem Wachstum sind sie nie allein.

Betrachten wir die Natur, bekommen wir eine leise Ahnung, was zu tun ist.

Nimm wahr, was sich in Dir bewegt, was um Dich herum wirbelt, lass Dich dabei nicht stören.

Jede Kraft entwickelt immer auch eine Gegenkraft. Wir spüren die Kraft des Neuanfangs ebenso, wie Widerstände, Widrigkeiten und den Gegenwind. Dann möchten wir uns lieber verschließen und unberührbar sein.

Trau Dich und öffne Dich, öffne Dein Herz. Tanze mit dem Wind, dem Regen, der Kälte und dem Frost.

  • Nimm Dir Zeit, langsam stark zu werden.
  • Nimm Dir Zeit, Deine Grenzen wahrzunehmen.
  • Nimm Dir Zeit, die inneren und äußeren Bedingungen genau kennenzulernen.

So entsteht die Kraft, die Du benötigst um Deinen Weg zu gehen.

Öffne immer wieder Dein Herz, lächle über das was ist und zögere nicht, Unterstützung anzunehmen. Denn zusammen geht es leichter.

Wer willst Du sein?

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Der März weckt uns und die Natur sanft aus dem Winterschlaf. Wir kommen morgens leichter aus dem Bett, weil es wieder heller ist, die Vögel singen am Morgen fröhlicher und lauter ihr Lied.

  • Was soll der neue Tag bringen?
  • Wo soll es hingehen?
  • Was erträumst Du Dir?

Es sind unsere Träume, die ganz viel über uns selbst verraten, auch Träume, denen wir tagsüber nachhängen. Sie erzählen von unseren Hoffnungen und Wünschen, die uns möglicherweise noch gar nicht bewusst sind. Lass Deinen Träumen Taten folgen:

  • Wer willst Du sein?
  • Was kannst Du dafür tun?

Ich wünsche Dir einen wundervollen Start in den März.

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Zeit für neue Wege

Workshops

Alles um uns herum (Natur) ist bereit, für einen Neubeginn, bereit für das Neue Frühjahr.

Sind wir auch bereit, neue Wege einzuschlagen?

Bereit für ein stilles inneres Aufräumen:

  • Muster und Gewohnheiten
  • Ängste
  • Sorgen

Sind unsere Strategien von gestern heute noch gültig?

Bereit für ein aktives äußeres Aufräumen:

  • vollgestellte und finstere Räume
  • chaotische Räume
  • angepasst Lebenssituationen
  • ungstillte Bedürfnisse

Spiegeln unsere Lebensräume und Lebenssituationen das, was wir uns wünschen?

Altes aufräumen, Unnötiges entsorgen, Ungeklärtes klären, sich aus Verstrickungen lösen. Das entlastet inneren Welten und schafft gleichzeitig Freiraum für neue Möglichkeiten im Außen.

Willkommen in 2016

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Ich wünsche Dir alles Gute für das neue Jahr und hoffe Du bist gut hinein gekommen.

Noch befinden wir uns in einer Art Übergangszeit, einer gewissen Schwellenzeit. Zeit tiefer in das zu gehen, was wir uns vorstellen fürs kommenden Jahr, was wir uns für uns selbst wünschen.

Was hast Du Dir gewünscht?

  • Beginne Dein neues Jahr im Wissen, dass es gut wird.
  • Stelle Dir vor, wie das Allerbeste aus ihm entsteht.
  • Erwarte das Beste und Vertraue darauf.

Eins von vielen spirituellen gesetzen lautet: „Jeder Anfang zeigt Dir, wie es werden wird.“

Nebelig war es. Ein guter Freund sagte darauf: „Der Nebel wird sich lichten und ein wundervolles 2016 zum Vorschein bringen.“

Ja!

Für mich hat der Nebel hat etwas Behütendes. So eingehüllt, wird die Sicht auf die Ferne (Zukunft) versperrt, weil nur das Jetzt wichtig ist. Hier und jetzt schauen, was ist und überlegen, wo es hingehen soll.

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Beginn für Dein 2016.

Verbinden wir uns

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Die Magie des Dezembers ist zu spüren, wenn wir uns dafür öffnen.

Wir können immer entscheiden, was wir gerade tun oder nicht tun. Wir können immer entscheiden, welchem Gefühl  wir folgen und Welchem nicht.

Energie folgt immer unserer Aufmerksamkeit und es geschieht immer genau das, was uns gerade wichtig ist.

Wir alle sind Energie und erzeugen ständig durch unser Sein, Denken und Fühlen Energieräume. Diese Energieräume können uns verbinden oder auch isolieren. Nur das, was uns gerade wichtig ist, entsteht und geschieht – Leid oder Freude.

Bald ist Winteranfang und jetzt ist es wichtig innere Wärme dauerhaft in uns zu behalten.

Verbinden wir uns.

Wenn wir uns nicht selbst isolieren, sind wir immer mit allem verbunden – in gewisser Weise sind wir alle eins – und – sind gleichzeitig ganz individueller Ausdruck. Jeder hat seinen ganz persönlichen Ausdruck, seinen ganz individuellen Klang. Und gleichzeitig klingen wir alle in einem gemeinsamen Raum.

Man könnte es sich so vorstellen (Danke Mari):

Das ganze Universum atmet ein – wenn wir einatmen – dann sind wir eins.

Das ganze Universum atmet aus – wenn wir ausatmen – dann sind wir individueller Ausdruck oder individueller Klang.

Deshalb ist es so wichtig in das Große-Ganze zu fühlen sich hineinzufühlen, in das Gemeinsame.

Deshalb ist es so wichtig in das Kleine-Ganze zu fühlen, sich hineinzufühlen in den inneren Raum, in unseren eigenen Ausdruck, unseren eigenen Klang.

Wie klinge ich für mich, wie fügt sich mein Klang ins Große und Ganze ein?

Im Großen und Ganzen ist alles da, was wir brauchen, das fühlen wir wenn wir in der Natur sind, da gibt es keine Widerstände und kein Fehlen von Etwas.

Macht und Kampf

Wir sind in einer großen „Aufwärts-Entwicklung“.

Es wird immer leichter sich aus Macht und Kampf herauszunehmen, weil immer mehr Menschen auf diesem Weg sind. Das macht jeden Einzelnen von uns stark. Friede beginnt in uns selbst – wenn wir aufhören in uns selbst zu kämpfen – gegen unsere Gefühle, gegen unsere Gedanken, gene unseren Körper – dann habeb wir keine Lust mehr auf Auseinandersetzungen und Machtkämpfe im Außen, dann werden wir auch nicht mehr angegriffen – wenn das immer Menschen begreifen, wird es auch in der Welt friedlicher.

Sehen wir der Wahrheit ins Auge – Wir können nichts mehr im Außen erobern, nach jahrhundertelanger Eroberung können wir nur noch unseren inneren Raum erobern, unsere ewige Weite.

Das spüren Viele. Und es entsteht der innere Wunsch diesen neuen und großen Erlebensraum mitzukreiieren. Jaaaa.

Es gibt „gerade“ ein großes Potenzial für Veränderung und für Wachstum – mehr Raum für Liebe und Verständnis.

Lasst uns gemeinsam die engen Räume aufspüren und uns klar darüber werden aus welchen Energieräumen wir gerade schöpfen, welche Energie- und Gedankenräume wir gerade kreieren.

Liebe ist und bleibt die stärkste Kraft.

 

 

 

Rückzug

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Es ist November,  Nebelschwaden hängen in der Luft. Die Natur bereitet sich auf eine Ruhepause vor. Ist das Herbstlaub noch nicht gefallen, treiben Winde die Blätter von den Bäumen. Die Erde riecht nach Tod – Moder und Humus. Der Schlaf legt sich über die Natur.

Rückzug ist im November das vorherrschende Thema. Es wird stiller im Außen und lauter im Inneren – das „zwingt“ uns näher zu uns selbst. Jetzt den Ahnen zu gedenken, fällt nicht schwer, denn es liegt Vergänglichkeit in der Luft. Wir müssen gar nicht so weit zurück gehen. Das Leben schickt uns, besonders jetzt, Situationen, die uns zeigen, wo wir feststecken, welchen fremden Werten oder Traditionen wir folgen. Wie weit wir von uns selbst entfernt sind.

Hermann Hesse:

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Allein muss nicht sein – schöner ist es doch zusammen. Zusammen Spaß haben, sich offen austauschen, auch dann, wenn wir gerade an das erinnert werden, was schmerzt.

Offen über das zu reden, was schmerzt ist nicht leicht, aber es befreit und schafft Nähe, schafft Wärme und das brauchen wir jetzt immer mehr.

Sammeln für die Wintertage

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Tiere und Pflanzen bereiten sich auf den Winter vor, das sollten wir auch tun.

Kennt Ihr die Geschichte von der Feldmaus Frederick (Leo Lionni)

Rund um die Wiese herum, wo Kühe und Pferde grasten, stand eine alte Steinmauer. In dieser Mauer, nahe der Scheune und dem Kornspeicher, wohnte eine Familie schwatzhafter Feldmäuse. Aber die Bauern waren weggezogen, Scheune und Kornspeicher standen leer. Und weil es bald Winter wurde, begannen die kleinen Feldmäuse Körner, Nüsse, Weizen und Stroh zu sammeln. Alle Mäuse arbeiteten Tag und Nacht. Alle, bis auf die Maus Frederick. „Frederick, warum arbeitest du nicht?“ fragten sie. „Ich arbeite doch“, sagte Frederick, „ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage.“

Und als sie Frederick so da sitzen sahen, wie er auf die Wiese starrte, sagten sie: „Und nun, Frederick, wir sind alle am Arbeiten, was machst du?“ „Ich, ich sammle Farben“, sagte er nur, „denn der Winter ist lang und grau.“ Und einmal sah es so aus, als sei Frederick halb eingeschlafen, während die anderen hart schufteten. „Träumst du, Frederick?“ fragten die Mäuse vorwurfsvoll. „Aber nein“, sagte er, „ich sammle Wörter. Es gibt lange, dunkle Wintertage und dann wissen wir nicht mehr, worüber wir sprechen sollen.“

Als nun der Winter kam und der erste Schnee fiel, zogen sich die fünf kleinen Feldmäuse in ihr Versteck zwischen den Steinen zurück. In der ersten Zeit gab es noch viel zu essen, und die Mäuse erzählten sich Geschichten, über singende Füchse und tanzende Katzen. Da war die Mäusefamilie glücklich! Aber nach und nach waren fast alle Nüsse und Beeren aufgeknabbert, das Stroh war alle, und an die Körner konnten sie sich kaum noch erinnern. Es war auf einmal sehr kalt
zwischen den Steinen der alten Mauer und keiner wollte mehr sprechen.

Da fiel ihnen plötzlich ein, wie Frederick von Sonnenstrahlen, Farben und Wörtern gesprochen hatte. „Frederick!“ riefen sie, „was machen Deine Vorräte?“

„Macht die Augen zu“, sagte Frederick und kletterte auf einen großen Stein. „Jetzt schicke ich euch Sonnenstrahlen. Fühlt ihr schon, wie warm sie sind? Warm, schön und golden?“ Und während Frederick so von der Sonne erzählte, wurde den vier kleinen Mäusen schon viel wärmer.  Ob das Fredericks Stimme gemacht hatte? Oder war es ein Zauber?

„Und was ist mit den Farben, Frederick?“ fragten sie aufgeregt. „Macht wieder Eure Augen zu“, sagte Frederick. Und als er von blauen Kornblumen und roten Mohnblumen im gelben Kornfeld und von grünen Blättern am Beerenbusch erzählte, da sahen sie die Farben so klar und deutlich vor sich, als wären sie aufgemalt in ihren kleinen Mäuseköpfen.

„Und die Wörter, Frederick?“ Frederick räusperte sich, wartete einen Augenblick und dann sprach er wie von einer Bühne herab: „Wer streut die Schneeflocken, wer schmilzt das Eis? Wer macht lautes Wetter, wer macht es leis? Wer bringt den Glücksklee im Juni heran? Wer verdunkelt den Tag, wer zündet die Mondlampe an? Vier kleine Feldmäuse, wie du und ich, wohnen im Himmel und denken an dich. Die erste ist die Frühlingsmaus, die lässt den Regen lachen. Als Maler hat die Sommermaus die Blumen bunt zu machen. Die Herbstmaus schickt mit Nuss und Weizen schöne Grüße. Pantoffeln braucht die Wintermaus, für ihre kalten Füße. Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind vier Jahreszeiten. Keine weniger und keine mehr. Vier verschiedene Fröhlichkeiten.“ Als Frederick aufgehört hatte klatschten alle fröhlich, lachten und riefen: „Frederick, du bist ja ein Dichter!“ Frederick wurde rot, verbeugte sich und sagte bescheiden: „Ich weiß es, ihr lieben Mäusegesichter.“

Nahrung müssen wir nicht sammeln, aber Geld, wir sollten uns nicht nur ausschließlich darum kümmern:

Die Sonnenstrahlen einfangen und in jede Zelle speichern.
Die Farben des Herbstes einfangen und in jeder Zelle speichern.
Erinnerungen an den Sommer einsammeln und in jeder Zelle speichern.
Alles innerlich schwingen lassen liebende Gedanken entstehen lassen und in jeder Zelle speichern.

Jetzt kann der Winter kommen 🙂

Ich wünsche Euch einen bunten Herbst – Wusstet ihr, dass die Planzen ihre Blätter abwerfen, weil sie sonst verdursten würden. So kann das Wasser im inneren gespeichert werden.

Nehmen und danken

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Der September ist vom Gleichgewicht der Kräfte bestimmt. Licht und Dunkel stehen sich gleichwertig gegenüber, das Licht dehnt sich noch einmal aus, bevor es den Platz für das Dunkel freimacht. Mutter Erde zeigt uns noch einmal, was Reichtum und Fülle bedeuteten.

Großzügig verteilt sie ihre Früchte an uns Menschen und die Tiere. Die Tiere fressen sich satt, alles was Mutter Natur jetzt zu bieten hat, wird dankbar angenommen und mitgenommen.

Der Boden ist warm, die Sonne strahlt golden. Spüre mal hinein in dieses Geschehen. Nimm die Wärme, die Liebe, die Geborgenheit und das Gefühl der Verbundenheit wahr.

Heute Morgen habe ich eine kleine Schnecke gefunden. Sie hatte sich gerade gesonnt, dabei ist jemand auf ihr Haus getreten, es war ganz zerstört. Ich hob die kleine Schnecke auf, sie streckte neugierig ihre Fühler heraus. dann setzte ich sie in den Schatten. Dort wahr es feucht und kühl. Sie versteckte sich nicht, trauerte auch nicht. Sie liess sich nicht stören, „schlenderte“ über das kühle Holz und machte sich auf den Weg um Nahrung zu finden.

Spüre auch hier und nimm das Vertrauen, die Geborgenheit und die Liebe wahr.

Und dann finde diese Ruhe und diesen Frieden in der Gewissheit, dass auch Dein Lebensweg und Deine Entwicklung einem göttlichen Plan folgen.

Es ist pure Dankbarkeit und Vertrauen, was die Schnecke motivierte – Sie machte sich kein Sorgen um das Morgen.

Dankbarkeit ist eine Kraft, unabhängig von bestimmten Situationen, Umständen, Personen oder Erlebnissen. Wer sich mit der inneren Dankbarkeit (Freude) verbindet, empfindet Dankbarkeit auch ohne einen bestimmten Grund.

dankbar – auf der Welt zu sein
dankbar – das Leben betrachten zu können
dankbar – ein Teil vom ganzen zu sein
dankbar – sich einzubringen und mitzugestalten

Dankbarkeit ist der beste Weg um mit allem was ist in Kontakt zu treten. Um Dankbarkeit zu verspüren, muss das Ego allerdings einen Schritt zurücktreten. Es entsteht Platz für Liebe, Verständnis und Mitgefühl.

Um Dankbarkeit zu empfinden, denke an all die Dinge in Deinem Leben, die Du magst an all das, was Du bereits hast.

Wenn Du Dein Leben so wie es ist, schätzen lernst, verbannst Du jegliche Gedanken an Mangel oder Begrenzung aus Deinem Kopf, erinnerst Dich mehr und mehr an die vielen guten Dinge, die Dich umgeben – und ziehst mehr davon in dein Leben.

Nutze die warme Sonnenstunde im September – wandere umher, tanke auf, genieße und versorge Dich gut. Spüre hinein in den großen Kreislauf des Lebens. Beginne jeden Moment Deines Lebens, als eine Gelegenheit zu sehen, Dich zu einem noch liebevolleren und dankbareren Menschen zu entwickeln.

Danke